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Werner Bumeder einstimmig zum Landratskandidaten der Kreis- CSU gekürt

Stellv. Landrat Werner Bumeder wurde gestern von den Delegierten der Kreis- CSU mit einem Traumergebnis von 100 Prozent der Stimmen zum Landratskandidaten für die Kommunalwahl 2020 gekürt.

„Die CSU war und ist die stabile Kraft in der Entwicklung unseres Landkreises“, so der CSU- Kreisvorsitzende Max Straubinger zu Beginn der Aufstellungsversammlung für den CSU- Landratskandidaten bei der Kommunalwahl 2020. Aufgrund der Entwicklung- plus 30% Bevölkerungszuwachs seit Bestehen des Landkreises, der stetigen Schaffung von Arbeitsplätzen – derzeit fast 45000 sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse sei es wichtig, dass der Landkreis zukünftig von einer erfahrenen Person gelenkt werde und schlug den Delegierten den stellv. Landrat Werner Bumeder als Landratskandidaten vor.
Werner Bumeder, der in der CSU- Landesleitung das Amt des stellv. Hauptgeschäftsführers bekleidet und Leiter des Bereiches „Partei“ ist, zu dem alle politischen Fachreferate sowie die gesamte Außenorganisation gehören, ging in seiner Bewerbungsrede zunächst auf seinen politischen Werdegang ein: Zum Ende der laufenden Amtsperiode habe er 30 Jahre Erfahrung als Gemeinderat, 24 Jahre als Kreisrat, 12 Jahre als 2. Bürgermeister und 6 Jahre als stellv. Landrat. Die enge Zusammenarbeit mit den Kommunen und Bürgermeistern liege ihm dabei am Herzen, da man nur dann erfolgreich sein kann, wenn man an einem Strang ziehe.

Der Landkreis Dingolfing- Landau stehe sehr gut da. Trotzdem oder gerade deswegen gelte es, für die Zukunft die Weichen richtig zu stellen. Dies gelte für Kernaufgaben wie Infrastruktur und medizinische Versorgung durch die beiden Krankenhäuser in Dingolfing und Landau ebenso wie beispielsweise für den Bildungsbereich und die Altenheime im Landkreis.

Der Landkreis sei vorne dabei bei der Wirtschaftspolitik- als Industriestandort und durch den starken Mittelstand. Bumeder will mit der Wirtschaftsförderung und dem Regional-management – von der Industrie bis zum Start-Up-Unternehmen- den Unternehmen bestmögliche Unterstützung zukommen lassen, damit der Landkreis weiterhin ganz vorne dabei sei.
Beim öffentlichen Nahverkehr sieht Bumeder enormes Verbesserungspotential. Ihm ist bewusst, dass dies in ländlichen Regionen schwierig sei und eine Menge Geld koste, aber es führe kein Weg daran vorbei, den ÖPNV besser aufeinander abzustimmen. Dies gelte für die Abstimmung der Fahrpläne ebenso wie für die Abstimmung der einzelnen Ticketsysteme. Auch könne es nicht sein, dass fast alle ÖPNV- Verbindungen an der Landkreisgrenze enden.

Die Förderung des Ehrenamtes ist für Bumeder eine Herzensangelegenheit: In den Feuerwehren, den Hilfsorganisationen, im sozialen Bereich, in den Sport- und Gesellschaftsvereinen, in der Senioren- und Jugendarbeit werde unentgeltlich Dienst am Nächsten geleistet. Dies gebe der Region das Herz und eine Seele, die Seele des Miteinanders, die Seele der Hilfe für den Nächsten. All das sei Lebensqualität und fände seine volle Unterstützung!

Nach der immer wieder von Applaus unterbrochenen Rede gaben die Delegierten ein eindeutiges Zeichen ihres Vertrauens und wählten Werner Bumeder mit 100% der Stimmen zum Landratskandidaten der Kreis-CSU. Nach Bekanntgabe des Ergebnisses feierten die Anwesenden ihren Kandidaten unter stehenden Ovationen.

CSU- Kreisvorsitzender Max Straubinger MdB konnte zur Kreisvertreterversammlung in der Stadthalle in Dingolfing neben seinen Stellvertretern, MdL Dr. Petra Loibl, Ehrenkreisvorsitzenden Staatsminister a.D. Erwin Huber, den Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaften und Arbeitskreise rund 130 Delegierte begrüßen.