"Frauen sichern Straubinger Unterstützung im Wahlkampf zu"

CSU-Abgeordneter berichtete Frauen-Union von familienpolitischen Erfolgen und Zielen

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Dingolfing-Landau/Rottal-Inn. Der Bundestagsabgeordnete Max Straubinger (CSU) hat mit Vertreterinnen der Frauen-Union aus den Landkreisen Dingolfing-Landau und Rottal-Inn gesprochen. Er hoffe wie gewohnt auch im anstehenden Wahlkampf auf die Unterstützung der Frauen, sagte Straubinger. 

Der Abgeordnete berichtete von seiner politischen Arbeit. Die Corona-Krise sei auch für den Bundestag nicht einfach gewesen, denn die beschlossenen Gesetze stießen nicht immer auf ungeteilte Zustimmung der Bürger. Gerade in finanzieller Hinsicht habe der Bundestag aber Großartiges für das Gemeinwesen und die Wirtschaft geleistet, so Straubinger. Als Beispiel nannte er das Kurzarbeitergeld und damit verbunden die Übernahme der Löhne und Sozialversicherungsbeiträge von Millionen von Arbeitnehmern durch den Staat. Die Bekämpfung der Pandemie, insbesondere durch den Impffortschritt, schreitet weiter voran. Die bisherigen Erfolge seien nur möglich, weil alle zusammengeholfen haben, betonte Straubinger. „Egal ob Bund, Länder, Kommunen oder Bürger - ich glaube, dass wir trotz allem stolz sein können auf das Geleistete.“ 

Unabhängig von Corona habe die CSU in dieser Wahlperiode einige politische Ziele erreicht, vor allem auch in der Familienpolitik. Als Beispiele nannte Straubinger die Erhöhung des Kindergeldes, die Erhöhung der Grundfreibeträge, die Besserstellung von Midijobbern und die Stärkung der Mütterrente, deren weiterer Ausbau laut Straubinger auch im neuen Wahlprogramm der Union verankert sein wird. „Wir wollen die gleiche Berücksichtigung von Kindererziehungszeiten bei allen Kindern.“ 

Mit Armin Laschet als Kanzlerkandidat ziehen CDU und CSU geschlossen in den Wahlkampf. „Die CSU kämpft für ein starkes Bayern in Berlin, um damit den bayerischen Interessen in der Bundespolitik aus der Regierungsverantwortung heraus in besonderer Weise Nachdruck zu verleihen“, sagte Straubinger. Unter diesen Vorzeichen werbe man wieder um das Vertrauen der Wähler. 

Die Grünen, den aus seiner Sicht größten Konkurrenten bei der Wahl, griff Straubinger scharf an. „Die Grünen stehen für grenzenlose Verteuerung von Benzin, Diesel und Heizöl. Das belastet besonders junge Familien im ländlichen Raum, die Beruf und Familie unter einen Hut bringen müssen.“ Die Union hält dagegen mit Entlastungen für den Bürger und ist gegen Verbote und Bevormundung. „Auch der Normalverdiener muss sich etwas leisten können“, sagte Straubinger. Auch gegen die AfD gab es einen Seitenhieb. Dass diese nun mit zwei Vertretern des rechten Flügels als Spitzenkandidaten antritt, sollte auch dem letzten Wähler die Augen geöffnet haben, so Straubinger. 

Die beiden Kreisvorsitzenden der Frauen-Union, Andrea Malota (Rottal-Inn) und Andrea Fitz (Dingolfing-Landau), berichteten dem Abgeordneten von ihrer Arbeit. Im vergangenen Jahr seien leider wegen Corona fast keine Veranstaltungen möglich gewesen. „Wir hoffen, dass wir jetzt wieder mehr machen können“, sagte Malota. Andrea Fitz stimmte der Kritik von Straubinger an den Grünen zu: „Junge Menschen gerade im städtischen Bereich springen auf Grünen an und sehen leider oftmals nicht die Belastungen, die mit grüner Politik verbunden sind.“ 

Landtagsabgeordnete Petra Loibl sagte, man müsse unabhängig vom eigenen Kandidaten die Erfolge der Union in den vergangenen vier Jahren und die neuen Inhalte und Ziele darstellen, auch als klares bürgerliches Gegenprogramm zu den Grünen. „Wir müssen die Grünen bei den Inhalten stellen. Sie sind eine Verbots- und Vorschriftspartei“, so Loibl. 

Die frühere FU-Bezirksvorsitzende Gudrun Zollner dankte Straubinger für den großen Einsatz der CSU für die Mütterrente. „Dafür haben wir als Frauenunion ewig gekämpft. Endlich sind wir auf der Zielgeraden.“ 

Im Wahlprogramm der niederbayerischen CSU werde sich die Frauen-Union wieder mit dem Thema Familienpolitik besonders einbringen, kündigten die Vertreterinnen abschließend an.