CSU-Bundestagsabgeordneter Straubinger verteidigt EU-Entscheidung zu Atom und Gas

Der CSU-Bundestagsabgeordnete Max Straubinger begrüßt die Entscheidung der EU-Kommission, Investitionen in Gas- und Atomkraftwerke unter bestimmten Voraussetzungen als klimafreundlich einzustufen.

„Die Bürger brauchen verlässlichen und bezahlbaren Strom“, so Straubinger in einer Pressemitteilung. „Seit dem Ausstieg aus der Atomenergie ist Deutschland besonders stark auf ein funktionierendes europäisches Verbundsystem bei der Stromversorgung angewiesen. Deshalb ist es wichtig, dass wir dieses Verbundsystem weiter stärken und Investitionen fördern.“

Bei der Bekämpfung des Klimawandels spiele die Energiewende eine entscheidende Rolle, so Straubinger weiter. „Wir müssen den Wandel hin zur klimaneutralen Energieversorgung aber wohlüberlegt gestalten. Das gelingt nur mit Investitionen in Übergangstechnologien und einem wohlüberlegten Mix aus verschiedenen Energiequellen innerhalb der EU-Länder. Hau-Ruck-Aktionen helfen uns nicht weiter.“

Steigende Energiepreise sind laut Straubinger eine große Belastungen für Millionen Haushalte. „Deshalb müssen wir auch im Sinne der Bürger vernünftig vorgehen, ansonsten riskieren wir die Akzeptanz der Gesellschaft für Maßnahmen zum Klimaschutz.“

Die Kritik, die EU betreibe mit der Entscheidung „Greenwashing“, kann Straubinger nicht nachvollziehen. „Die Einstufung von Kraftwerken als klimafreundlich unterliegt wissenschaftlich fundierten Auflagen und wird für Bürger und Investoren transparent dargestellt“, erklärt der CSU-Abgeordnete.

Besonders scheinheilig ist laut Straubinger die Kritik der Grünen. „Bundesumweltministerin Steffi Lemke und Klimaminister Robert Habeck vergießen Krokodilstränen. Sie tun so, als sei die Entscheidung der EU völlig aus dem Nichts gekommen, dabei ist sie der Kompromiss von Gesprächen und Verhandlungen zwischen Brüssel, Paris und Berlin und wird somit auch von der neuen Bundesregierung mitgetragen.“