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Virtuelle Sitzung des Kreisvorstands – Straubinger dankt Ehrenamtlichen

Dingolfing.Landau. Landkreisthemen standen kürzlich im Mittelpunkt einer virtuellen Vorstandsitzung des CSU-Kreisverbands. Die CSU steht voll hinter den Investitionen für die Krankenhäuser Dingolfing und Landau und will ihre Zukunftsfähigkeit damit stärken.

Rückblick und Ausblick hatte Kreisvorsitzender Max Straubinger MdB auf die Tagesordnung einer virtuellen Sitzung des Kreisvorstands gesetzt. Er selbst sieht seine Aufgabe nach der Bundestagswahl in der engagierten Vertretung der Anliegen des heimischen Raumes und seiner Bürger. „Auch in der Opposition kann man einiges bewegen“, meint der Abgeordnete, der auch künftig den Ausschüssen für Soziales und für Agrarfragen des Deutschen Bundestags angehören wird.

Einen detaillierten Überblick über die Investitionen des Landkreises gab Landrat Werner Bumeder. Er stellte als Leitbild den „klimafreundlichen Landkreis“ heraus. Dabei bilden die Erweiterung und Vernässung des Königsauer Mooses, die Umweltstation, Maßnahmen zum Energiesparen und CO²-Reduktion die Sprossen auf dieser Steigleiter. Bumeder erläuterte außerdem die Baumaßnahmen für das Schülerwohnheim an der Berufsschule Dingolfing, die Baumaßnahmen für die Berufsschule und Förderschule sowie die Schule der Lebenshilfe in Landau und ebenso die Modernisierung der Realschule in Dingolfing. „Wir investieren viel in Bildung und Zukunft“, fasste der Landrat diesen Teil zusammen.

Ein Schwerpunkt seines Berichts war die Bekämpfung der Pandemie, aber auch die anstehende bauliche Modernisierung der Krankenhäuser in Dingolfing und Landau. Mit Bruttoinvestitionen von mehr als 40 Millionen Euro würden in den nächsten Jahren eine zeitgemäße Chirurgie in Dingolfing und ein moderner Bettentrakt in Landau auf den Weg gebracht. Einen Großteil davon finanziert der Landkreis, wobei man die Zuschüsse des Freistaates voll ausschöpfen wird.

Die gesamte CSU-Kreisvorstandschaft, zu der viele Bürgermeister und Kreisräte gehören, war sich einig: Beide Krankenhäuser müssen Zukunft haben. Sorgen wegen der Bestandsfähigkeit von 

Landau brauche man nicht zu haben. Das werde ein Schwerpunkt dieser Amtsperiode des Kreistages sein.

MdL Petra Loibl berichtete aus dem Bayer. Landtag, wobei auch hier die Bekämpfung der Pandemie im Mittelpunkt stand. Sehr kritisch ging Loibl die AfD an, denn wenn in ihren internen Chats von Bürgerkrieg und Aufstand die Rede sei, habe man das demokratische Spektrum verlassen. Die Abgeordnete rief die Bürger zu Wachsamkeit gegenüber diesen Verfassungsfeinden auf.

 

 

Einen Überblick über den Haushalt des Bezirks Niederbayern gab Bezirksrätin Monika Maier. Die Bezirksumlage könne mit 20 % stabil bleiben. Die Jugend- und Sozialhilfe stelle den Hauptpunkt in den Ausgaben des Bezirks dar.

Im Namen des gesamten Kreisvorstands dankte Max Straubinger zum Ablauf des Jahres den vielen ehrenamtlich Tätigen Bürgerinnen und Bürgern. In allen Bereichen, im Sozialen, bei den Feuerwehren, bei Kultur und Bildung, Sport und Umwelt und im kirchlichen Bereich seien Tausende freiwillig und gemeinnützig tätig. „Wir sagen ihnen Dank und bitten, dieses unerlässliche Engagement unvermindert fortzusetzen“, führte Straubinger unter dem mit Klatschen und Daumen-hoch- Zeichen demonstrierten Beifall aus.

Zur Sitzung hatte der Kreisvorsitzende eingangs MdL Petra Loibl, Bezirksrätin Monika Maier, Landrat Werner Bumeder, Ehrenkreisvorsitzenden Erwin Huber, die weiteren stellv. Kreisvorsitzenden Valentin Walk und Tom Hieninger sowie die Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaften und Arbeitskreise begrüßt, namentlich Andrea Fitz, Manuel Stögmüller und Carmen Böhm.