CSU-Kreisverband nominiert Max Straubinger

Einstimmiges Votum des Kreisvorstands – Weichen gestellt für Bundestagswahl

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Dingolfing/Landau. Der CSU-Kreisverband setzt bei der Bundestagswahl 2021 wieder auf Max Straubinger. Seine engagierte Arbeit als Heimatabgeordneter, aber auch sein Einsatz für Wirtschaft, soziale Belange und die Landwirtschaft sollen dem Landkreis weitere vier Jahre zu Gute kommen.

Die Bewältigung der Pandemie durch Bund und Land, die Kreispolitik, die Vorbereitungen auf die parteipolitische Arbeit im Herbst und vor allem eine wichtige personelle Weichenstellung für die Bundestagswahl 2021 standen im Mittelpunkt der CSU-Kreisvorstandssitzung am vergangen Freitag im Gasthof Apfelbeck in Mamming.  Nach langer coronabedingter Unterbrechung konnte sich das Gremium erstmals wieder zu einer Sitzung unter Einhaltung der Abstandsregelung und sonstigen Vorsichtsmaßnahmen persönlich treffen

Die weitreichendste Entscheidung betrifft die Bundestagswahl im nächsten Jahr. Dabei erklärte MdB Max Straubinger seine Bereitschaft, wieder als Kandidat zur Verfügung zu stehen. Die unionsgeführte Bundesregierung habe viel für die Bürger erreicht und als Mitglied der Landesgruppe habe er sich besonders für die wirtschaftliche Entwicklung, die bäuerliche Landwirtschaft und die soziale Sicherung der Menschen im Wahlkreis eingesetzt.  “Diese Arbeit für die Bürger im Wahlkreis und unsere bayerische Heimat möchte ich gerne fortsetzen“, so MdB und CSU-Kreisvorsitzender Max Straubinger.  Dafür erhielt der Abgeordnete nicht nur starken Beifall, sondern die volle Unterstützung der versammelten Kreisvorstandsmitglieder.  Die formelle Nominierung im Bundeswahlkreis ist für Dezember vorgesehen. In der nächsten Zeit will Straubinger in den Nachbarlandkreisen Rottal-Inn und Landshut für seine Kandidatur werben. Der Grundstock dafür wurde eindrucksvoll im Heimatlandkreis gelegt.

Mit großer Freude konnte der Kreisvorsitzende neben MdL Dr. Petra Loibl und Bezirksrätin Monika Maier den neuen Landrat Werner Bumeder begrüßen. Er gratulierte ihm zum überragenden Wahlerfolg und zu seinem guten Start als Landrat.  Weitere besondere Grüße  galten Ehrenkreisvorsitzenden Staatsminister a.D. Erwin Huber, den stellvertretenden Kreisvorsitzenden Gudrun Zollner und Hans Brennsteiner sowie den Arbeitskreisvorsitzenden, darunter JU-Bezirksvorsitzenden Benjamin Taitsch.

Die Bewältigung der Pandemie ist die starke Herausforderung für unsere Gemeinschaft, so der Kreisvorsitzende in seinem politischen Bericht. Die Einschränkungen des täglichen Lebens seien hart für die Menschen und in die Wirtschaft. Bundesregierung und  Bundestag hätten umfangreiche Hilfen, wie Kurzarbeitergeld, Unterstützung für Familien mit 300,- € zusätzliches Kindergeld je Kind, Soforthilfen und Überbrückungsgeld für in Not geratene Betriebe, Absenkung der Mehrwertsteuer auf 16 bzw. 5 Prozent von Juli bis Dezember 2020, Entlastung der Kommunen bei Gewerbesteuerausfällen und bei den Kosten der Unterkunft bei Hartz IV- Empfängern und weitere vielfältige  Maßnahmen beschlossen. Damit wurden  Grundlagen für den Erhalt von Arbeitsplätzen und die wirtschaftliche und soziale Sicherheit für die Menschen in unserem Land gelegt, so MdB Max Straubinger.

MdL Dr. Petra Loibl erklärte, Deutschland und Bayern hätten im internationalen Vergleich die Coronapandemie am besten bewältigt. „Wir haben die wenigsten Toten und Infektionen je 100000 Einwohner zu verzeichnen und das Gesundheitssystem ist nicht kollabiert wie in anderen Ländern“, so die Abgeordnete. Jetzt gelte es aber, vorsichtig die Maßnahmen zurückzuführen und dabei unsere Erfolge bei der Bekämpfung der Pandemie nicht zu gefährden. Loibl sprach ferner die Betreuung der Kinder und die Förderung der Kommunen bei Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung an.

Landrat Werner Bumeder verdeutlichte, dass im Landkreis derzeit noch zahlreiche Coronafälle zu behandeln seien. Dem Landrat bereitet aber auch der wirtschaftliche Einbruch große Sorgen. Die Gewerbesteuereinnahmen sind im letzten Quartal um 90 Prozent zurückgegangen. „Dies wird sich auf die Durchführung geplanter Investitionen auswirken und wir werden nicht umhinkommen, neue Prioritäten zu setzen“, so der Landrat. Er habe durch die Besuche bei den Gemeinden einen guten Überblick über die kommunale und wirtschaftliche Lage. Bumeder dankte ausdrücklich Ärzten, Pflegern, Lehrern und Erziehern, kurz allen, die sich bei der Bewältigung der Pandemie verdient gemacht haben.

Der Kreisvorstand beschloss ferner,  im Herbst Ortshauptversammlungen durchzuführen, um  die Delegierten für eine besondere Kreisvertreterversammlung zu wählen. Diese wählt dann die 63 Vertreter des Kreisverbands für die Bundeswahlkreisversammlung, die endgültig den Direktkandidaten für die Bundestagswahl bestimmen wird.