Der CSU-Bundestagsabgeordnete Max Straubinger fordert von den Ampel-Parteien klare Aussagen zu einer möglichen Corona-Impfpflicht. Straubinger kritisiert die widersprüchlichen Aussagen von SPD, FDP und Grünen innerhalb kurzer Zeit. „Es kann nicht sein, dass bei einem so sensiblen Thema binnen weniger Stunden völlig widersprüchliche Aussagen durch die Öffentlichkeit geistern“, kritisiert Straubinger. „In einer kritischen Phase der Pandemie eiert die Ampel herum und gibt ein schlechtes Bild gegenüber den Bürgern ab.“

Am Montag hatten Grünenfraktionschefin Katrin Göring-Eckardt und SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach zunächst verkündet, dass sich die Ampel auf eine Impfpflicht für Pfleger und Erzieher geeinigt habe. Später widersprachen Vertreter der Ampel-Parteien diesen Äußerungen. Grundsätzlich unterstütze er eine Impfpflicht für besonders gefährdete Bereiche, so Straubinger. Der CSU-Abgeordnete war bereits vergangene Woche sogar noch einen Schritt weiter gegangen und hatte eine allgemeine Impfpflicht gefordert. „Wichtig ist in jedem Fall, dass die Politik klar kommuniziert und nun rasch und entschlossen handelt“, so Straubinger.