„Ländlicher Raum muss attraktiv bleiben“

Politischer Antrittsbesuch beim neuen Leiter des ALE Hans-Peter Schmucker

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Landau: „Ich werde mich dafür einsetzen, dass der Bund neben dem Freistaat Bayern weiter-hin verlässlich genügend Mittel für die vielfältigen Aufgaben der Ämter für Ländliche Entwicklung zur Verfügung stellt“, so Max Straubinger MdB anlässlich seines Antrittsbesuchs beim neuen Leiter des Amtes für Ländliche Entwicklung, Hans-Peter Schmucker. Begleitet wurde der Bundestagsabgeordnete von Staatsminister a.D. Erwin Huber, der in seiner aktiven Zeit ein großer Unterstützer der Ländlichen Entwicklung war.

Das Amt für Ländliche Entwicklung Niederbayern, so Hans-Peter Schmucker, betreue derzeit 174 Dorferneuerungen in 280 Ortschaften, 142 Flurneuordnungen, acht Unternehmensver-fahren und vier Waldneuordnungen. Hinzu kommen 20 Integrierte Ländliche Entwicklungsprojekte mit rund 170 Gemeinden zur Stärkung von Regionen in ganz Niederbayern. Gemeinsam mit weiteren Vorhaben, z. B. für den Erhalt der Biodiversität, zum Wasserrückhalt in der Flur oder zur Verbesserung der Grundversorgung, bearbeiten und fördert man in der Summe aktuell mehr als 450 Projekte der Ländlichen Entwicklung verteilt über ganz Niederbayern.
Ein wichtiges Ziel dabei sei es, so der Amtsleiter weiter, den ländlichen Raum mit seinen Dörfern und Landschaften nachhaltig zu stärken und für die dort beheimateten Menschen gleichwertige Lebensverhältnisse wie in den Städten zu schaffen. Wichtig für die Erfüllung des politischen Auftrages sei es allerdings, dass der Bund die Maßnahmen weiterhin über Programme wie insbesondere die Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ (GAK) fördere.

Max Straubinger MdB verdeutlichte zunächst an ein paar Zahlen, dass sich der Bund seiner Aufgabe zur Förderung des ländlichen Raumes bewusst sei. So habe der Bund von 2014-2019 insgesamt 1,12 Mrd. Euro in die Ländliche Entwicklung investiert. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft habe 1.850 Projekte über das „Bundesprogramm Ländliche Entwicklung“ (BULE) gefördert. Im Rahmen der Corona- Pandemie sorge ein großes Konjunktur-, Krisenbewältigungs- und Zukunftspaket dafür, dass auch die Funktionsfähigkeit der ländlichen Räume erhalten bleibe. Darüber hinaus werden u. a. der Breitband- und Mobilfunkausbau und die Krankenhäuser gestärkt.
Straubinger zeigte sich optimistisch, dass für die vielfältigen Aufgaben des Amtes in Zukunft sogar mehr Gelder als bisher zur Verfügung stünden. So habe sich die Agrarministerkonferenz darauf verständigt, dass die Mittel für die Entwicklung des ländlichen Raumes erhöht werden sollen. Er sicherte zu, dass er sich auch in Zukunft dafür einsetzen werde, dass die Ländliche Entwicklung mit entsprechenden Programmen weiterhin gefördert werde