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Benjamin Taitsch Listenkandidat für Landtagswahl

CSU-Kreisvorstand tagte - Koalition trägt „Handschrift der CSU“ 

Dingolfing/ Landau. Der CSU- Kreisverband hat den 25 jährigen JU- Kreisvorsitzenden Benjamin Taitsch als Listenkandidaten für die Landtagswahl 2018 nominiert. Beim CSU-Kreisvorstand berichteten Max Straubinger MdB von den Koalitionsverhandlungen und MdL Erwin Huber über Initiativen zum Flächensparen.

Zur Sitzung des Vorstandes konnte Kreisvorsitzender Max Straubinger neben Staatsminister a.D. Erwin Huber MdL seine Stellvertreter Werner Straubinger und Hanns Brennsteiner, die Kandidatinnen  für Landtag und Bezirkstag, Dr. Petra Loibl und Monika Maier, für die Senioren- Union und die JU die Kreisvorsitzenden Carmen Böhm und Benjamin Taitsch, für den Arbeitskreis Schule, Bildung und Sport Diana Königer sowie für alle weiteren Vorstandsmitglieder Bürgermeistersprecher Max Schadenfroh begrüßen.

Der Kreisvorstand beschloss einstimmig, JU- Kreisvorsitzenden Benjamin Taitsch aus Reisbach für die Liste zur Landtagswahl zu nominieren. Der 25 jährige Politiker steht für die junge Generation und wird im Team gemeinsam mit den Direktkandidatinnen für Landtag, Frau Dr. Petra Loibl, und den Bezirkstag, Bürgermeisterin Monika Maier, für die CSU- Ziele eintreten. Taitsch selbst stellte heraus, seine Schwerpunkte seien Bildung und Digitalisierung, die Arbeitswelt der Zukunft und nachhaltiges Wirtschaften. Straubinger hatte ihn vorgeschlagen mit der Begründung, damit setze die CSU ein Signal an die jüngere Generation.

„Die Koalitionsverhandlungen weisen maßgeblich die Handschrift der Union und insbesondere der CSU auf“, so der CSU- Kreisvorsitzende Max Straubinger eingangs seines politischen Berichts. Man habe in den Verhandlungen mit der SPD auf Seiten der Union und vor allem der CSU Vieles erreichen können. Beispielsweise sei es gelungen die Zuwanderung zu begrenzen und den Nachzug von Familienangehörigen auszusetzen. Der Solidaritätszuschlag werde bis zum Jahr 2021 um 10 Mrd. Euro abgebaut; das Baukindergeld für insgesamt 10 Jahre von 1200,- € pro Kind und Jahr biete eine großartige Unterstützung für die Anschaffung einer eigenen Wohnung oder eines Hauses von jungen Familien. Um dem gestiegenen Personalbedarf in den Pflegeberufen zu begegnen, werde man 8000 neue Fachkraftstellen im Pflegebereich schaffen. Auch sollen Pflegekräfte künftig besser bezahlt werden. Eine solide Finanzwirtschaft, keine Steuererhöhungen und ein Einstieg in die Mütterrente II wurden in den Verhandlungen durchgesetzt. „Wir setzen uns für stabile Renten ein und haben Verbesserungen bei der Erwerbsunfähigkeit getragen. Es müsste der SPD jetzt doch möglich sein, dem Koalitionsvertrag zuzustimmen.“ Die Inhalte des Koalitionsvertrages sind nach Auffassung des CSU- Kreisvorsitzenden eine solide Basis für eine Große Koalition mit der SPD. 

Staatsminister a.D. Erwin Huber MdL nahm zu einigen Themen der Landespolitik Stellung: „Ich traue Markus Söder zu, Bayern stark zu regieren und in eine gute Zukunft zu führen,“ gab Huber als Parole aus. Als Neuheiten nannte der Abgeordnete das Mobilfunkprogramm und die Initiativen zum Flächensparen. „Zusammen mit den Gemeinden wollen wir Wohnungsbau und Gewerbe ermöglichen und dabei möglichst wenig Land in Anspruch nehmen“ nannte er als Ziel. Das Volksbegehren sei dagegen ein Strangulierungsgesetz, das dem ländlichen Raum die weitere Entwicklung versperre.